Herzlich willkommen!

Der Verein für Männerfragen wurde gegründet, um den Anliegen von Vätern/Männern und deren Familien in Liechtenstein ein grösseres Gewicht zu geben. Im Kontext von Scheidung/Trennung sollen die Interessen aller Betroffenen wieder mehr Berücksichtigung finden, das Pendel zur Mitte hin rücken. Wenn das afrikanische Sprichwort «Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf» stimmt, dann braucht dieses Kind im mindesten beide Elternteile. Dafür setzen wir uns ein - auch mit dieser neuen Homepage.

 

«Ich bin ok, du bist ok» ein Leitsatz aus der Transaktionsanyalse ist auch uns wichtig. Beratung wie auch elterliche Verantwortung hat sehr viel mit Vertrauen zu tun. Entsprechend ziehen wir hier das vertrauliche «Du» dem distanzierten «Sie» vor.

 

Wir wünschen dir, dass sie dir hilfreich ist. Falls etwas fehlt, lass uns dies bitte wissen.

Fragen und Antworten

Kann eine Anwaltsvollmacht entzogen werden?

Ich habe im Scheidungsverfahren einen Anwalt beauftragt, bin aber nicht zufrieden mit seiner Vertretung. Kann ich ihm einfach so die Vollmacht entziehen und den Anwalt wechseln?

Wenn du als Klient mit der Leistung des Anwalts nicht zufrieden bist, kann ihm die Vollmacht entzogen werden. Das solltest du am besten schriftlich mitteilen. Er darf dann nicht mehr für dich einschreiten und muss dem Gericht gegenüber die Beendigung des Mandats bekanntgeben.

 

Es ist das gute Recht eines Klienten, wenn das Vertrauen in den Anwalt verloren geht oder die «Chemie» einfach nicht stimmt, einen Wechsel vorzunehmen.

Hälfte des Vermögens aufteilen bei einer Scheidung?

Meine Frau will sich nach zwölf Ehejahren von mir scheiden lassen. Sie verlangt die Hälfte meines Vermögens. Ich besitze eine Eigentumswohnung, die wir bisher gemeinsam bewohnt haben. Eine darin befindliche Einliegerwohnung ist seit Jahren vermietet. Auf Unterhaltszahlungen würde sie verzichten, da sie selbst 100 % arbeitet und nicht schlecht verdient. Sie verlangt von mir, ich solle ihr alle Bank- und sonstigen Unterlagen zeigen, um eine Aufteilung des Vermögens vornehmen zu können.  Soll ich darauf eingehen?

Was die Auskünfte betrifft, musst du tatsächlich „die Hosen runter lassen“. Jeder Ehegatte – wie auch Ehegattin - ist verpflichtet, den anderen über seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse zu informieren. Von einer Verschleierung ist dringend abzuraten. Je rascher die Verhältnisse geklärt sind, umso besser. Allerdings musst du nicht einfach die Hälfte deines Vermögens abgeben, sondern es sind - auch bei vererbtem oder geschenktem Eigengut – nur die Erträgnisse aus deinem Eigengut, das sind in deinem Fall die Mieterträgnisse der Einliegerwohnung, die zu eurem Vermögenszuwachs zählen. Ausserhalb des Eigenguts sind alle während eurer Ehe erzielten Zuwächse aus Vermögen aufzuteilen.

 

Hier wäre es sinnvoll, euch zu einigen und euch Gedanken zu machen, wer in der bisherigen Ehewohnung verbleibt.  Auseinandersetzungen vor Gericht über vermögensrechtliche Ansprüche können nämlich sehr kostspielig werden, insbesondere dann, wenn Anwälte über hohe Streitwerte verhandeln.

Was versteht man unter Kindeswohlgefährdung?

Vielen Dank für eure Antwort auf Frage bez. Kindeswohl. Wir lagen gar nicht weit auseinander, eine Bestätigung ist aber immer gut! Nun habe ich eine weitere Frage: Was heisst Kindeswohlgefährdung?

Das freut uns, danke!

 

Es ist in den meisten westlichen Ländern dem Staat nicht gestattet, in das Erziehungsrecht der Eltern einzugreifen. Dies ist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich, wie beispielsweise bei der Gefährdung des Kindeswohls. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass die Auslegung dieser Gefährdung immer bei der Rechtsprechung liegt, da es sich ja beim Kindeswohl um einen unbestimmten Rechtsbegriff handelt. Dies bedeutet in der Praxis, dass individuell geprüft werden muss, ob und gegebenenfalls in welchem Ausmaß eine Gefährdung des Kindeswohls vorliegt. Diese ist beispielsweise gegeben, wenn durch Vernachlässigung seitens der Eltern eine seelische oder körperliche Gefährdung des Kindes zu befürchten ist beziehungsweise diese bereits vorliegt.

 

Die Gefährdung des Kindeswohls kann in drei verschiedene Kategorien eingeteilt werden:

  • Vernachlässigung des Kindes
  • Erziehungsgewalt und Misshandlung
  • Sexuelle Gewaltanwendung

 

Kinder haben ein Recht auf eine gewaltfreie Erziehung und der Staat als „Wächter“ hat dafür zu sorgen, dass ihnen dieses Recht auch zugesprochen wird. Wird nun festgestellt, dass eine Gefährdung des Kindeswohls gegeben ist, muss der Staat eingreifen und das betreffende Kind schützen.

 

 

Definition Kindeswohlgefährdung

Eine Kindeswohlgefährdung ist häufig ein Zusammenspiel verschiedener schwieriger und belastender Umstände, die dazu führen, dass ein Kind sich körperlich, psychisch, intellektuell und/oder sozial nicht gesund entwickeln kann. Dies macht deutlich, dass die Frage, wann es sich um eine Kindeswohlgefährdung handelt, nicht einfach zu beantworten ist. Jede Situation einer allfälligen Kindeswohlgefährdung ist mit Beobachtung und Bewertung, mit realen Veränderungsmöglichkeiten und Prognosen verbunden.

 

 

Gesetzesartikel in Liechtenstein

Das Liechtensteinische Kinder- und Jugendgesetz geht unter anderem in nachstehenden Artikeln darauf ein:

 

Art. 20 Meldepflichten

1) Jede Person, die den begründeten Verdacht auf Vorliegen einer schwerwiegenden Verletzung oder Gefährdung des Wohles von Kindern und Jugendlichen oder Kenntnis davon hat, ist verpflichtet, dem Amt für Soziale Dienste Meldung zu erstatten. Schwerwiegende Verletzungen oder Gefährdungen liegen insbesondere bei Misshandlungen und anderen schweren Gewaltanwendungen, sexuellem Missbrauch, grober Vernachlässigung, drohender Zwangsverheiratung, Verwahrlosung und Suchtmittelabhängigkeit vor.

2) Wer den begründeten Verdacht auf Vorliegen einer weniger schwerwiegenden Verletzung oder Gefährdung des Wohles von Kindern und Jugendlichen oder Kenntnis davon hat, ist zur Meldung an das Amt für Soziale Dienste berechtigt.

 

Art. 21 Abklärungen

1) Erhält das Amt für Soziale Dienste eine Meldung nach Art. 20 oder sonst Kenntnis von der Verletzung oder Gefährdung des Wohles von Kindern und Jugendlichen, so führt es die für deren Beurteilung notwendigen Abklärungen durch oder lässt entsprechende Abklärungen durchführen.

2) Die in der Kinder- und Jugendhilfe oder in der Kinder- und Jugendarbeit tätigen Personen, Lehrpersonen, Kindergärtnerinnen und Kindergärtner sowie Angehörige von Berufen des Gesundheitswesens haben bei der Aufklärung, ob eine Verletzung oder Gefährdung des Wohles von Kindern und Jugendlichen vorliegt und bei der Abklärung, ob Handlungsbedarf besteht mitzuwirken und das Amt für Soziale Dienste mit ihrem Fachwissen und ihrer Erfahrung zu unterstützen

 

Art. 23 Hilfen und weitere Massnahmen

1) Ist das Wohl von Kindern und Jugendlichen verletzt oder gefährdet, leistet das Amt für Soziale Dienste selbst oder veranlasst die erforderlichen Hilfen nach Abschnitt B. Eine angemessene Hilfeleistung kann in Absprache mit dem Amt für Soziale Dienste durch geeignete Dritte, insbesondere durch in Art. 21 Abs. 2 genannte Personen, die ein persönliches Vertrauensverhältnis zu den betroffenen Kindern und Jugendlichen haben, erbracht werden.

4) Eine behördliche Massnahme endet, wenn ihr Zweck erreicht ist oder wenn der Zweck auf eine andere Weise sichergestellt werden kann. Die behördliche Massnahme endet jedenfalls, wenn der betroffene junge Mensch das 18. Lebensjahr vollendet hat.

 

Art. 24 Weisungen und Auflagen

1) Bei Gefährdung des Wohles von Kindern und Jugendlichen kann das Amt für Soziale Dienste Kindern und Jugendlichen sowie den Erziehungsberechtigten Weisungen und Auflagen erteilen.

3) Es kann die Erziehungsberechtigten insbesondere anweisen:

a) für eine geregelte Betreuung und Erziehung zu sorgen;

b) bestimmte professionelle Hilfen für ihre Kinder und Jugendlichen in Anspruch zu nehmen oder zuzulassen, insbesondere eine pädagogische, psychologische oder ärztliche Beratung, Behandlung oder Kontrolle;

c) sich selbst einer bestimmten psychologischen oder ärztlichen Untersuchung, Behandlung oder Therapie zu unterziehen, einschliesslich Massnahmen zur Kontrolle und zur Abstinenzsicherung bei Suchterkrankungen.

4) Weigert sich eine erziehungsberechtigte Person eine Weisung oder Auflage zu befolgen und bleibt die Gefährdung des Wohles des Kindes, der Jugendlichen oder des Jugendlichen bestehen, so beantragt das Amt für Soziale Dienste beim Landgericht, ebendiese Massnahme im Rechtsfürsorgeverfahren gerichtlich zu verfügen. Das Landgericht kann das Amt für Soziale Dienste mit der Überwachung der Einhaltung der Weisung oder Auflage beauftragen.

 

Quellen

Juraforum - Kindeswohl

Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion Bern

www.gesetze.li

Mediation vor Scheidung sinnvoll?

Wir überlegen uns zu trennen, möchten aber nicht sofort eine Scheidung einreichen. Viele Fragen wie Vermögen oder Betreuung unserer Kinder sind noch ungeklärt. Was spricht für eine Mediation und was kostet sie?

Eine Mediation hilft auf jeden Fall, eine Konfliktsituation zu entschärfen. Sind viele rechtliche Aspekte zu klären, sollte vorher eine qualifizierte Rechtsberatung stattfinden. Wir bieten euch eine solche gerne kostenlos an.

 

Mit Hilfe einer qualifizierten Fachperson in Mediation können praxisnahe und ausbalancierte Lösungen entwickelt werden, um alte Streitmuster abzustellen und neue Denkmuster und Sichtweisen zu finden. Neben der Konfliktklärung soll die Mediation mit ihren Methoden darauf hinwirken, eure Kommunikationsfähigkeiten auszubauen, was letztlich auch euren Kindern zugute kommt.

 

Die Kosten sind im Vergleich zu den Kosten bei einer Auseinandersetzung vor Gericht bescheiden. Je nach Qualifikation der Fachperson ist mit einem Stundensatz von CHF 150.- bis CHF 400.- zu rechnen.

 

Wir können euch auch eine kostengünstigere zu CHF 80.- vermitteln. In einem unverbindlichen und kostenlosen Erstgespräch könnten wir abklären, ob für eure spezifische Interessenslage eine Mediation geeignet ist.

Betreuungsanteil und möglicher Abzug

Ich betreue die Kinder alle zwei Wochen von Freitag 18h - Montag 8h, dann bringe ich sie zur Schule. Alle zwei Wochen hole ich sie zusätzlich an einem Wochentag um 15h von der Schule ab, sie übernachten bei mir und ich bringe sie am darauffolgenden Tag wieder zur Schule. Zusätzlich verbringen meine Kinder und ich drei Wochen Ferien pro Jahr.

 

Wie gross ist in etwa mein Betreuungsanteil? Und wieviele Prozente darf ich für meine Frau abziehen, die nur 6h/Woche arbeitet, da sie unser gemeinsames Kind betreut? Sind das 2%?

Erst wenn deine Kontakte deutlich über der üblichen Betreuungszeit liegen (als wie sie im klassischen Residenzmodell bestehen) kann ein Abzug angedacht werden. In deinem Fall liegt der Betreuungsumfang - wie von dir mitgeteilt - noch in diesem üblichen Bereich, der auch ca. vier Ferienwochen Ferien inkludiert. Erst ab einem zusätzlichen wöchentlichen  Betreuungstag und weiterer Urlaubszeit wäre nach ständiger (österreichischer) Judikatur ein Abzug von mindestens zehn Prozent gerechtfertigt. In Liechtenstein gibt es bis anhin keine gefestigte Grundlage für den Prozentabzug.

 

Meines Erachtens wäre der von dir beabsichtigte Abzug von zwei Prozenten angemessen. Solange es dafür aber keine Einigung mit der ex-Frau gibt, ist er vor Gericht kaum durchsetzbar - da die Betreuungszeiten eben im üblichen Bereich liegen. Daher solltest du mit deiner ex-Frau sprechen und schauen, ob ihr den Kindesunterhalt neu aushandeln könnt.

Eltern-Entfremdungssyndrom – was ist das?

Letzthin sassen wir in einer Gruppe zusammen und diskutierten Probleme nach einer Scheidung. Ein Freund berichtete, dass seine Kinder ihm entfremdet würden und dass es dazu sogar den Begriff „Elternentfremdungssyndrom“ gäbe. Wisst ihr da mehr dazu?

Ja, das gibt es tatsächlich … und leider auch bei uns in Liechtenstein. Der Begriff Eltern-Entfremdungssyndrom entstammt dem englischen Parental Alienation Syndrome, abgekürzt PAS.

 

Nach der elterlichen Trennung kann es in unglücklichen Fällen zu einer Entfremdung zwischen einem Elternteil und seinem Kind kommen. Diese Entfremdung wird als elterliches Entfremdungssyndrom bzw. Parental Alienation Syndrome (PAS) bezeichnet. Der amerikanische Kinderpsychiater Richard Gardner beschrieb bereits 1985 diese kindliche Störung: Das Kind hat ein so negatives Bild von einem Elternteil, dass es ihn dauerhaft und zu Unrecht abwertet und beleidigt. Die Gründe hierfür können unterschiedlich sein.

 

Symptome des elterlichen Entfremdungssyndroms

Im Rahmen von Sorgerechtsstreitigkeiten kann laut Gardner der betreuende Elternteil bewusst oder unbewusst so negativ auf das Kind einwirken, dass PAS entstehen kann. Daneben hat das Kind den Wunsch, den anderen Elternteil herabzusetzen. Das elterliche Entfremdungssyndrom äußert sich in diesen acht Symptomen: Das Kind hasst einen Elternteil und wertet ihn sowie dessen Familie und Freunde ab. Es hat keine Schuldgefühle bezüglich seines Verhaltens. Die Begründung für diesen Hass ist schwach bzw. absurd. Es fehlt die übliche Ambivalenz gegenüber dem entfremdeten Elternteil und das Kind besteht darauf, dass die Ablehnung alleine seine Entscheidung war. Daneben unterstützt es stark den bevorzugten Elternteil während juristischer Streitigkeiten. Das Kind eignet sich typische Redewendungen des bevorzugten Elternteils an.

 

Die drei Stufen der Eltern-Kind-Entfremdung

PAS kann schwach, mittel oder stark ausgeprägt sein. Es kommt darauf an, welche der acht Symptome vorliegen und in welcher Schwere sie auftreten. Eine schwache Entfremdung liegt vor, wenn das Kind zwar eine ablehnende Einstellung gegenüber dem getrennt lebenden Elternteil hat, aber dennoch Besuche zulässt. Bei der mittleren Stufe des PAS verspürt der getrennt lebende Elternteil eine größere Abneigung und Besuche werden abgelehnt. Eine schwere Entfremdung liegt dann vor, wenn das Kind alle acht Symptome zeigt. Ferner verweigert es Besuche. Das kann soweit gehen, dass das Kind droht, fortzulaufen oder Selbstmord zu begehen wenn es sich zu Besuchen gezwungen fühlt.

 

Elterliches Entfremdungssyndrom: Wie fühlt sich das Kind?

Für ein Kind können sich erhebliche Schäden ergeben, wenn beim PAS nicht interveniert wird. Gardner empfiehlt, das Kind in besonderen Fällen vom bevorzugten Elternteil zu trennen oder es in einem Heim unterzubringen bzw. das Kind der Obhut des abgelehnten Elternteils zu übergeben. Dafür wurde und wird er kritisiert. Denn ob so ein abrupter Einschnitt dem Kind gut tut, ist eine andere Frage. Einige Psychologen bezeichnen das elterliche Entfremdungssyndrom als eine Form von Kindesmisshandlung bzw. emotionalen Kindesmissbrauch durch den initiierenden Elternteil. Die Identitätsbildung ist massiv gestört und das Kind läuft Gefahr, eine gestörte Selbst- und Fremdwahrnehmung zu entwickeln. Zudem kann es Probleme bei der Vertrauensbildung haben. Die Folge können vielfältige psychische Erkrankungen sein, zu denen es auch noch im Erwachsenenalter kommen kann.

 

Hier zeigt sich wieder einmal ganz deutlich, wie problematisch es sein kann, wenn das Kind in die Schusslinie von Trennungsstreitigkeiten gerät und sogar noch instrumentalisiert wird. Auch wenn Sie Ihren Ex-Partner ablehnen oder vielleicht sogar hassen, sollten Sie den Umgang fördern und Ihrem Kind die Chance geben, seine Mama oder seinen Papa lieben zu dürfen. Ihre Partnerschaftsstreitigkeiten haben Sie zwar getrennt, aber die Liebe zum Kind wird Sie stets verbinden.

 

Wir halten es für wichtig, dass involvierte Eltern darauf angesprochen werden; auch auf ihre diesbezügliche Verantwortung. Allenfalls ist eine Kontaktaufnahme mit dem Amt für Soziale Dienste sinnvoll. (Siehe Kindeswohlgefährdung)

 

 

 

Buchtipp

Das Parental Alienation Syndrom (PAS): Eltern - Kind - Entfremdung in Trennungssituationen

2010, Kerstin Mettig

 

Quellen

PAS – das elterliche Entfremdungssyndrom
Humanes Recht

Sind die Prozentzahlen beim Unterhalt gesetzlich festgeschrieben?

Im Zusammenhang mit den Unterhaltszahlungen (Ehegattin & Kinder) werden überall diese Prozentzahlen verwendet. Sind die gesetzlich festgeschrieben? Ich habe nichts gefunden.

Nein, sie sind gesetzlich nicht festgeschrieben. Sie haben sich in der Praxis entwickelt und stellen zumeist eine gute Versorgung der Mutter und Kinder dar. Für den Vater ist die Zahlung der entsprechenden Beträge nicht selten schwierig, da es ihn an die Existenzgrenzen bringen kann. Die Ehegatten können auch ausserhalb dieser Prozentzahlen eine Einigkeit treffen.

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News

Männerfragen & Unterstützung

Am Dienstag, 16. Mai erschien im Liechtensteiner Vaterland ein Interview mit unserem Präsidenten Hansjörg Frick. In Folge erschienen auf Facebook Kommentare sowie Leserbriefe in den Zeitungen. Nachstehend publizieren wir das in den Zeitungen Erschienene.

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Stellungnahme "Frauenhaus"

Heute Freitag dem 13. erschien in den Liechtensteiner Tageszeitungen VATERLAND und VOLKSBLATT unsere Stellungnahme zum Artikel "Frauenhaus (LI) stösst an Kapazitätsgrenzen" vom 11. April im Vaterland. Nachstehend der Text, mit Korrektur im dritten Absatz:

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